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Auf meiner Homepage finden Sie meine Behandlungsangebote, meine Behandlungsschwerpunkte, nützliche Informationen über Verhaltenstherapie, Kognitive Therapie, Hypnotherapie, Coaching und Biofeedback sowie vertiefende Texte über Störungsbilder und Literaturhinweise.
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Sie erreichen meine Praxis zur Terminabsprache am Montag zwischen 16 Uhr und 17 Uhr, am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag zwischen 12 Uhr und 12:45 Uhr, ausgenommen an Urlaubstagen und Feiertagen.
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Verhaltenstherapie
Die Verhaltenstherapie entstand zu Beginn des 20. Jhds. als Behandlungstechnik für starke Ängste und wurde im Laufe der Jahrzehnte zu einem Behandlungsverfahren für viele psychische Störungen (Zwänge, Depressionen, somatoforme Beschwerden und andere). Ursprünglich dienten die klassischen Lerntheorien (Stichworte: Stimulus, Response, Konditionierung, Verstärkung) als Begründungen, doch die Vielfalt der heutigen Behandlungsmethoden hat den Zusammenhang mit den Lerntheorien längst schon gesprengt. Hierzu haben insbesondere die kognitiven Behandlungsmethoden beigetragen, deren Entwicklung Mitte des 20. Jhd. begann. Für die Behandlung grundlegend ist die Erkenntnis, dass die Entstehungsgeschichte einer Störung einerseits, und die Gründe ihre Fortdauer andererseits, unterschiedlichen Regeln gehorchen. Daher stehen in der Verhaltenstherapie die aktuellen Situationen im Vordergund und die Bewältigung der Störung findet nicht auf der therapeutischen Couch, sondern im "richtigen Leben" statt.
Die heutige Verhaltenstherapie besteht aus einem breit gefächerten Verfahrens- und Behandlungsspektrum, dessen Wirksamkeit von der Psychotherapiefor- schung nachgewiesen worden ist. Die Behandlung fördert das aktive Herangehen an die Schwierigkeiten, z.B. durch Verhaltenstrainings (Problemlösetraining, Selbstsicherheitstraining u.a.) und / oder durch Methoden zur Veränderungen von Gedankenabläufen und negativen Gefühlen. Doch keine Therapie ist lediglich eine Sammlung von Verhaltenstechniken, das wäre ein recht grobes Mißverständnis. Grundlegend ist das Lernen, wie man Probleme löst, Selbständigkeit und Eigenintiative entwickelt. In jeder Behandlung steht die individuelle Person im Zentrum, wobei die Kommunikation zwischen Therapeut und Patient(in) und die Einbeziehung von Gefühlsabläufen genauso wichtig ist, wie Anwendung einzelner Verfahren.
Hypnose, Hypnosetherapie, Hypnotherapie
Hypnose hat in Europa als heilkundliches und psychotherapeutisches Verfahren eine lange Tradition (z.B. bei psychosomatischen Leiden, Ängsten und Depressionen). Ende des 19. Jahrhunderts wurde das hypnotische Verfahren von unklaren Vorstellungen gereinigt und das Phänomen "Trance" als ein Zustand erkannt, der auch unter alltäglichen Umständen auftreten kann. In den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelten sich an vielen Universitäten experimentelle Forschungen über die Wirkungen von Hypnose, die bis heute eine beachtliche Zahl von Phänomenen geklärt und für Behandlungszwecke nutzbar gemacht haben. Die klassischen Hypnosebehandlungen standen im Ruf, schnell Veränderungen herbeizuführen, mit leider aber oftmals nur kurzer Haltbarkeit. Doch durch Neuerungen in der Behandlungstechnik, die insbesondere mit dem Namen von Milton E. Erickson verbunden sind, hat sich das grundlegend geändert. Die heutige Hypnosetherapie ist eine sehr effektive Behandlungsmethode. Schneller und spontaner als in Gesprächen enstehen jene emotionalen Reaktionen, die wichtige Veränderungen im Denken und Handeln einleiten. Die moderne Hypnosetherapie ist wegen ihres guten Zugangs zu den (oft unbewussten) Gefühlen ein wirksames Behandlungsver- fahren für viele seelische Schwierigkeiten.
Coaching, Einzel-Coaching
Coaching wurde zur Beratungsform für Personen mit Aufgaben aus dem Management; der Personenkreis hat sich aber heute erweitert. Coaching kombiniert unterstützende Problemanalyse mit persönlicher Beratung. Es gibt keine vorgefertigten Lösungsvorschläge, vielmehr ist es Zweck eines Coachings, eigene Lösungswege zu entwickeln. Coaching ist ein interaktiver Problemlöseprozess, in dem Sie bei der Herausarbeitung und Klärung Ihrer Schwierigkeiten und bei der Lösungsfindung vom Coach aktiv unterstützt werden.
Kognitive Therapie
Kognitive Therapie zielt auf die Korrektur der "Verzerrungen" und auf die Veränderung der "automatischen Gedanken" ab. Oft dauert es einige Zeit, bis die automatisch ablaufenden Denk- und Gefühlsschemata klargelegt sind. Gelegentlich sind sie allerdings auch schon zu Behandlungsbeginn so deutlich wie im obigen Beispiel. Meistens ist man die Schemata gewohnt und manchmal ist man sogar damit identifiziert. Eine Kognitive Therapie könnte - stark typisiert - folgendermaßen ablaufen: Im Dialog mit dem Therapeuten werden die automatischen Gedanken identifiziert und es wird herausgefunden, welches Leid in diese automatischen Gedanken indirekt zum Ausdruck kommt und mit welchen Lebensthemen sie zusammenhängen. Dann wird die Schädlichkeit der dysfunktionalen Gedanken untersucht. Anschließend werden Techniken eingesetzt, die die selbstschädigenden Gedankenabläufe stoppen und durch wertschätzende sowie sich selbst akzeptierende Aussagen ersetzten. Neue Muster des inneren Sprechens, die zur Bewältigung von Angst und anderen negativen Gefühlen beitragen, werden erprobt. Neue Selbstbeurteilungen werden getestet, ihre Handlungskonsequenzen werden überprüft und ihre positive Wirkung festigt sie. Schließlich wird untersucht, was im alltäglichen Lebensablauf verändert werden müsste und diese Veränderungen werden auch tatsächlich eingeleitet.